zorn, wut & drei frauen, die dich lieben

Ich starre in das Nichts meines Geschlechts. Ich starre in meine Scham. Ich sehe mich beim panischen Versuch die blutverschmierte Unterhose in einem Haufen weißer Wäsche zu verstecken aber meine Eltern wissen es. Ich habe keine Antwort auf die Frage, warum ich mich nicht getraut hatte, etwas zu sagen. Warum ich mich nicht getraut hatte, auf meine erste Periode aufmerksam zu machen, mir Hilfe zu holen, Beistand, Fürsorge. Ob ich wüsste, was es bedeute: Regelblutung, Zyklus, Fruchtbarkeit. Ich kann mich nur daran erinnern, wie sehr ich mich schämte, wie sehr ich mich ekelte, wie sehr ich mich hasste, wie sehr ich niemandem zur Lust fallen wollte, wie sehr ich wünschte, zu verschwinden, wie sehr ich wünschte, nie existiert zu haben. Ich starrte auf meine Hände, während mir die Funktionsweise von Damenhygieneprodukten gezeigt wurde. […] full text down by berlin

sarah berger
foto by laura hoffmann

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zorn, wut & drei frauen, die dich lieben

2 Gedanken zu “zorn, wut & drei frauen, die dich lieben

  1. #metoo, #Regelblutung. Welchem Mainstream Thema hechelt der Blog als nächstes hinterher? Auf einen Zug aufspringen, der schon fährt, ist im wahrsten Sinne des Wortes keine „große Kunst“.

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