Totalitärer Feminismus

Feminismus_Sarah Berger

I masturbate on your tears. Totalitärer Feminismus will eat you alive. Bye.

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4 Gedanken zu “Totalitärer Feminismus

  1. Und ich dachte, einfach in den Papierkorb werfen sei auch eine Verwendung dieser ZEIT-Ausgabe, aber dieses Foto zeigt noch andere Möglichkeiten. Jetzt muss ich mich beherrschen, die ZEITung nicht wieder aus dem Korb zu fischen und den Artikel doch noch zu lesen. Denn die ganze Debatte (?) kotzt mich seit längerem schon an. Erstaunlicherweise hilft ignorieren ein gutes Stück weiter. Ich muss ja nicht auf FeministInnen hören, ich kann einfach ich sein. Und dann muss ich auch keine sich schämenden Männer lesen, als Reaktion darauf.

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    1. Hey Wolfram, es ist schön, wenn man ein Leben hat, in welchem „diese Debatte“ einen nicht interessieren muss, weil man davon nicht betroffen ist, also bspw. genauso viel verdient, wie alle anderen im gleichen Job, nicht sexuell belästigt wird, sich keine Gedanken über den ekligen Kollegen machen muss oder darüber, was man anzieht und wenn man damit vielleicht aus Versehen gegen sich aufbricht. Ja, das ist ein schönes Leben, klar. Aber diese Freiheit und diese Privilegien haben eben nicht alle. Aus diesem Grund kämpfen diskriminierte Gruppen für ihre Freiheit und Gleichheit. Deshalb sprechen Betroffene über Diskriminierungserfahrungen und Ungleichbehandlung.

      Klar, aus einer privilegierten Perspektive, deren einziges Problem es ist, ob man einen Artikel jetzt liest oder nicht, mag das mühsam erscheinen. Natürlich denkst du, ignorieren, das ist doch das Einfachste, denn das alles betrifft mich nicht.

      Leider ist diese ignorierende Haltung aber auch Teil des Problems.

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      1. Ich habe diese ignorierende Haltung, weil ich die ständigen Anfeindungen nicht aushalten möchte. Es ist richtig, dass es bei der Gleichberechtigung noch lange nicht alles im Lot ist und es ist gut, dass sich jemand dafür einsetzt. Ich allerdings habe bei solchen „kritischen Stimmen“ einfach oft das Gefühl, dass es schon ein Problem ist, dass ich da dieses komische Ding zwischen den Beinen habe. Ich habe mir mein Geschlecht nicht ausgesucht und ich besitze die „Frechheit“, einfach relativ zufrieden damit zu sein. Ja, es gibt noch viel zu tun beim Thema Gleichstellung und auch bei Sexismus und sexueller Belästigung. Aber jedes Mal wenn ich was Feministisches lese, habe ich das Gefühl, ich bin der böse böse Mann. Und darauf kann ich verzichten. Das ist ja wie bei den Kampfveganern, die diejenigen, die sie zu überzeugen suchen, erst mal als böse Fleischfresser beleidigen. Das ist eben keine Grundlage für eine Debatte.

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      2. Dann stehst du ideologisch dem Jens Jessen Text ja recht nahe. Wie gesagt: Herzlichen Glückwunsch für das Privileg der Zufriedenheit, Menschen, die diskriminiert werden, haben das nicht.

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