Sarah

Sarah – Sarah ist ein schöner Name. Und mir hat gestern jemand Saujud nachgeschrien. Und das Leben verstehe ich nicht. Christian hat gefragt, ob ich irgendeine echte Zugehörigkeit habe, als wäre das ein Gegenstand, ein Besitz. Das wissen Sie natürlich nicht, aber seit einigen Wochen kommt die jüdische Zeitung in neutralen Umschlägen. Es sind diese einfachen, braunen Umschläge, wie man sie kennt. Nichts Weltbewegendes. Nur Umschläge. Nur der Name des Empfängers; kein Absender. Mir war diese Zeitung immer egal. Das wissen Sie natürlich nicht, aber ich lese diese Zeitung nicht. Ich erhalte sie, weil jedes Gemeindemitglied diese Zeitung erhält. Ich schaue kurz über das Titelblatt, manchmal nehme ich sie mit hinauf, aber meist werfe ich sie direkt in den Müll. Sie hat für mich eine ähnliche Qualität wie das Berliner Abendblatt – oder diese anderen Zeitungen, die man bekommt, ohne sie bestellt zu haben. Nur das Abendblatt, das wissen Sie natürlich, das Abendblatt kommt ohne braunen Umschlag.

Veröffentlicht auf 1000Zeichen.de August 2015

Sarah

Hochzeit mit M.

Ich schreibe M. einen Brief ohne Ansprache. Ohne Lieber, Liebster, Hallo – ich schreibe ihm, es sei schön, dass er schreibe obgleich er nicht geschrieben hatte. Ich mache einen Witz. Gerade wäre ich nach Hause gekommen, schreibe ich ihm, nach Hause von der Hochzeit. Ich frage mich, wie viele literarisch bedeutende Briefwechsel der Nachwelt verborgen bleiben werden allein wegen des Internets. Ich habe an ihn gedacht, schreibe ich. Das stimmt nicht. Ich schreibe es dennoch – es klingt nett. Ich schreibe: Es war ein wirklich schönes Fest und ich freue mich für meine Freundin und meinen Freund, dass sie zueinander gefunden haben und so eine herzliche Runde zusammen stellen konnten mit all den Menschen, die ihre Freude teilen. Aber mir ist ein weiteres Mal aufgefallen, wie seltsam ich Beziehungen finde. Ich unterbreche meinen Brief um aufzustehen und Erich Fromm zu suchen. Er ist in einer der zehn, zwölf Kisten – ich weiß natürlich nicht in welcher. Aber ich will jetzt ganz dringend Erich Fromm lesen! Man findet oft zwei Verliebte, die niemanden sonst lieben. Ihre Liebe ist dann in Wirklichkeit ein Egoismus zu zweit; es handelt sich dann um zwei Menschen, die sich miteinander identifizieren und die das Problem des Getrenntseins so lösen, dass sie das Alleinsein auf zwei Personen erweitern. Sie machen dann zwar die Erfahrung, ihre Einsamkeit zu überwinden, aber da sie von der übrigen Menschheit abgesondert sind, bleiben sie auch voneinander getrennt und einander fremd; ihr Erlebnis der Vereinigung ist damit eine Illusion. Ich schreibe M., dass ich Fromm jetzt verstehe. Es sei mir klar, schreibe ich ihm, dass sich bestimmte Formen von Intimität oder die Intimität an sich tatsächlich nur in Paarbeziehungen realisieren lassen (wobei ich glaube, dass das nicht stimmt – denn ich habe auch mit Freunden solche Momente der Intimität erfahren) aber ich fände die Konstellation von zwei doch seltsam. Man schließe mit seiner Liebe, schreibe ich ihm, so viele andere Menschen aus. Eine Gruppe bestünde mit einem Mal nur noch aus Paaren und sei nie wirklich als Gruppe vorhanden – wirklich vorhanden, gegenwärtig, anwesend, da. Es bleibt eine greifbare Verschlossenheit. Ich fände das absurd, schreibe ich ihm. Mein Herz tue mir weh und meine Füße (von den Schuhe mit den hohen Absätzen, aber das schreibe ich nicht, weil es ohne diese Anmerkung poetischer klingt). Ich hätte mich die meiste Zeit in einem Teil von mir sehr unwohl gefühlt, schreibe ich ihm. Zum Einen wäre ich alleine gewesen und all die anderen, all die Paare hätten eine direkte Bezugsperson gehabt – ich stocke. Ich will das nicht schreiben, also lösche ich das. Die Einsamkeit der Frau mit dem Marmeladenbrot, denke ich. Ich hätte mir so gut vorstellen können, einfach Else mit auf die Hochzeit zu nehmen oder Tom. Ich brauche keinen Partner, schreibe ich ihm. Es sei schön, jemanden zu lieben, einen besonderen Menschen zu lieben aber warum muss eine Beziehung immer auf solch eine Geschlossenheit hinauslaufen? Ich liebe doch auch meine Freunde, schreibe ich ihm. Ich liebe so viele Menschen. Doch dann säße man auf dieser Hochzeit und sei automatisch allein. Das fände ich nicht gut. Das sei so weit von meinem Leben entfernt, schreibe ich ihm. Oder von dem, was ich fühle.

M: Es ist normal, dass du dich in solch einer Situation einsam fühlst.

Dann lösche ich alles und rauche eine Zigarette auf dem Balkon.

Veröffentlich auf klischeeanstalt.net Juni 2015

Hochzeit mit M.

Dinge für sich behalten – wie Erinnerungen

Richtig gute Bücher riechen nach mir selbst. Ich nehme sie häufig zwischen die Hände, trage sie in meiner Tasche … das bedeutet: Sie riechen nicht. Ich kann mich selbst nicht riechen. „Was riechst du?“ frage ich Aviv. Seine Nase gleitet mein Schlüsselbein entlang. „Gut.“ sagt er. „Aber wie gut, was für ein Gut.“ Ich kann mir darunter nichts vorstellen. Aviv riecht dunkelgrün und irgendwie nach Nadelwald, erdig, harzig, wie Tannennadeln zwischen den Fingerspitzen. „Einfach gut, angenehm.“

Ich sitze im Glaskasten. Ich bin allein. Ich kann mich nicht riechen, hebe den Arm üben den Kopf und spüre den milchig-säuerlichen Geruch meiner Achseln im beißenden Kampf mit feuchtem Baumwollpulli – so rieche ich: Schweiß. Ich nehme noch einen tiefen Zug – es riecht weiß und ich muss an hart gewordene Milch denken. Und Ekel. Allein im Glaskasten ekle ich mich. Schon seit einer Stunde ist die Bibliothek leer – niemand ist da, ich bin allein. Ich wünschte die Eisentür würde gehen – die Feuerschutztür – einfach aufgehen, das Geräusch Stahl auf Stahl, ich würde hochschrecken – gerade noch hatte ich an meinen Achseln geschnuppert, hat er es gesehen? Ich würde hochschrecken, es gäbe einen kurzes Rauschen, ein kurzer Rausch Mensch.

Vielleicht mache ich früher zu, schon um neun oder eben jetzt. Seit bestimmt einer Stunde oder zwei rauscht es nicht mehr – ich sitze allein im Glaskasten, allein im Foyer der Bibliothek, Samstag 20 Uhr. Auch die Philosophen sind auf dem Heidelberger Herbst und die Jurastudenten und die Medizinstudenten – alle. Aviv ist zuhause. … Heute kommt keiner mehr lesen und über mir Hausmeisters Schlagerparade. Ich habe noch nie früher Schluss gemacht.

Wo sind die Jurastudenten, die Medizinstudenten – wo sind sie alle mit ihren Kaffeetassen und Moleskinkladden? Irgendwer ist doch immer bis zum Schluss da und ich muss sie richtig rauswerfen mit Deckenfluter einschalten und bösem Blick in die Räume werfen. Der chinesische Austauschdoktorand, der über Heidegger promoviert und in seinen kleinen Übersetzungscomputer Sein und Zeit eintippt. Vor ein paar Tagen kam er zum Glaskasten und wollte wissen, was Jemeinigkeit bedeutet … Du, ich verstehe den auch nicht, hätte ich ihm sagen sollen.

Ich schnuppere ein weites Mal an meiner Achsel, dann stehe ich auf. Ich muss die Bücher aufräumen und Fenster schließen. Alles zerfällt, das vergessen wir … oder denken nicht daran aber alles zerfällt. Die Dinge, mit denen wir uns umgeben, das meiste davon – zerfällt dauerhaft. Bücher zerfallen, dauerhaft. Das ist der Geruch von Bibliotheken: Zerfallende Bücher, Terrakotta, die Kombination von braunem Zucker und leichtem Schimmel. Und Kaffee – dank der Kaffeemaschine gegenüber Descartes riecht es immer ein wenig nach frischem Kaffee. Unten bei Hegel saß heute die Rothaarige, helles Orange, dieser Moment, wenn die Sonne ganz tief steht, feuchter Sand in die Zehenzwischenräume gegraben. Ein Raum weiter, zwischen Marx und Nietzsche saß dieser Sartre-Typ, ich bin mir sicher – Gras unter seinen blanken Füßen und auch sonst lindgrün, Tau, ein Morgen im Garten, Komposthaufen. Bei den Engländern saß Ilja, immer – ein kindliches Hellblau, süßlich und frisches Popcorn, Gummibärchen, auch etwas künstlich. Ich habe Hunger. Im letzten Raum saß Yibin mit seinem Sprachcomputer – ein Sonntag im Bett, dunkelblau und ohne Lust, die Fenster zu öffnen, ein Raum voller Wärme unter der Bettdecke.

Zerfallen. All das. Ich schrecke hoch. Die Eisentür ist gegangen. Vor mir steht der Wittgenstein-Typ, grau, vergehend, ein Hefeteig, der langsam in sich zusammen fällt, eine Küche voller Backwaren und warme Hände, die den Teig kneten. Er gibt mir seinen Ausweis, ich gebe ihm den Schlüssel von Fach 23. Wir sind quitt. 21:05 – ich bleibe.

Bücher zerfallen, permanent. Dieser Geruch des Zerfallenen, vergammelte Buchseite, alt

Aber in all den Jahren, die ich nun hier sitze – es sind nur vier – in den letzten vier Jahren war mindestens einer noch bis zum Schluss da. Und oft kommen ja auch die Medizinstudenten und Jurastudenten, weil es hier im Philosophischen Seminar so ruhig und gemütlich ist und weil es in ihrer Bibliothek keine Kaffeemaschine gibt und weil die Aufsichtsperson oft weg schaut, wenn man Essen mit reinnehmen will. Ich schaue meistens weg.

Ich muss die Bücher aufräumen und sortieren und die einzelnen Räume kontrollieren, ob die Fenster zu sind und die Heizung aus ist.

Um des Rauschens wegen, um des Rauschens eines Menschen wegen – seit bestimmt einer Stunde allein im Glaskasten, im Foyer der Bibliothek – Samstag, 20 Uhr.

Vielleicht habe ich jemanden übersehen

Ich sitze im Glaskasten. Ich bin allein.

Ich sitze im Glaskasten, ich bin allein. Niemand schaut hin. Ich hebe den Arm über den Knopf und stecke meine Nase in Achsel und lasse mich anekeln

Niemand ist da. Schon seit zwei Stunden ist die Bibliothek leer aber ich bin trotzdem hier, vorne im Glaskasten. Ich habe ein paar Mal überlegt, vielleicht doch zu schließen – einfach früher schließen, es ist Samstag 20 Uhr, ich sitze im Glaskasten. Vielleicht habe ich jemanden übersehen (aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich niemanden übersehen habe) – ich stehe auf, verlasse den Glaskasten …

Manchmal bitte ich jemanden, mir meinen Geruch zu beschreiben und der sagt dann meistens nur gut.

Riechen stelle ich mir immer als Weiten der Nüstern vor wie bei Pferden. Ich weiß nicht, was mein Körper genau tut – ich atme nur.

Ich suche immer nach diesem Geruch.

 

Veröffentlicht in: CASINI DIVISION • KRISE UND KRITIK • DOSSIER 01 • BIBLIOTHEKEN • 2015, Juli 2015, Seite 12/13

Dinge für sich behalten – wie Erinnerungen

Romananfang (1)

Warum ist alles, was ich tue, ein Klischee? Ich kann mich gerade so von Günther fortreißen mit den Worten: „Ich muss echt dringend pissen.“ Endlich lässt er mein Ohr los. Er findet es witzig oder es liegt am Joint, den er wie einen Dozierstab hin und her schwenkt beim Reden. Was tut Günther? Er sitzt im Keller dieser kleinen aber ambitionierten Film-Animationsproduktionsfirma – Quatsch! Alles ist im Keller – die ganze Firma oder Community oder Künstlerkollektiv sitzt im Keller und was tun die? Es ist nicht mal eine Firma sondern eine handvoll Künstler, die sich ein Büro teilen oder einen Arbeitsraum oder ein Studio – und einen Kicker. Ob in jedem kleinen aber ambitionierten Animationsstudio ein Kicker steht? Es ist zwar ein Gartenfest aber je nach Bekifftheitsgrad gehe ich davon aus, dass früher oder später einer auf die Idee kommen wird, den Kicker heraus zu tragen und dann wird gekickert. Das ist dann Spaß-haben. Zuerst wurde gegrillt – ich habe mich nicht getraut, etwas von dem Essen zu nehmen. Alles hier ist so familiär, und ich gehöre nicht dazu. Ich kenne niemanden außer Günther. Ich weiß nicht, welcher Kinderwagen zu wem gehört, ob man sich selbst etwas auf den Grill legen muss oder alles für alle ist – auch nicht, wie das mit dem Bier ist. Also gehe ich erst noch Mal zum Späti und hole mir eine Club-Mate und ein Eis zur Beruhigung. Als ich wieder komme, hat sich nichts geändert – alle sitzen rum, essen Zeug vom Grill und quatschen. Dann werden die Filme gezeigt – die letzten Produktionen und was man so rumliegen hat. Gleich beim ersten Film rufen die Nachbar von gegenüber um Ruhe, alle lachen, alle schütteln den Kopf. Das Screening wird fortgesetzt – nicht ohne dass Günther permanent am Ton rumfummelt. Einige Werbeclips sind dabei, Auftragsarbeiten, Spielereien. Ein Film ist gut – zwei ungleiche Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten werden Freunde oder eben dann nicht. Dann steigt der süßliche Duft auf und immer wenn Schriftsteller von Gras sprechen, schreiben sie: Es steigt ein süßlicher Duft auf oder ähnlich unsubtiles – also die coolen Filmemacherkids over 35 zünden sich halt Joints an, weil man das als Joungceative eben so lässig macht – das ist wie Pissen-gehen oder die Windeln des Kindes wechseln – das macht man halt, weil es dazugehört. Günther doziert mit der Hashkippe und erzählt, wie sie die eine oder andere Animation gemacht haben – wobei ich immer noch nicht verstehe, was er eigentlich tut: „Riecht gut.“ sage ich. Erst jetzt kommt er auf die Idee, mir einen Zug anzubieten. „Nein, danke.“

Romananfang (1)

Abschiedsbrief 06.08.2015

Jetzt kann ich über die Liebe schreiben. Über die verbrauchte. Über die vergehende Liebe. Über meinen sehr vollen Kopf. Meinen übervollen Kopf. Über meine Wut. Über meine Angst. Über meine Angst, wie du mich verbrauchst. Wie mich jeder irgendwie für sich verbraucht. Wie du mein Ich zerquetschst – was am Ende dann mein Leben und mein kleines Herz zerbombt. Wie du mich nur liebst, wenn ich mich ganz in dir auflöse. Wie ich diese Männer gleichsam liebe und hasse. Wie es mich bewegungslos macht und einsam. Niemals bin ich einsamer, als in der Gegenwart eines solchen Mannes. Dann existiere ich nicht. Aber ich will genau das – ich will nicht existieren. Vielleicht ist meine Sehnsucht nach dir zugleich die Sehnsucht danach, nicht zu existieren. Nichts von dem, was in Büchern steht, ist Wirklichkeit – ihr Spinner. Schön nicken. Schön zuhören – schön weit weg sein. Dann sagst du: Da sind noch attraktivere Frauen, die vielleicht nicht so ein Problem mit Nähe haben. Da sind noch andere Menschen. Da ist noch eine ganze Welt außerhalb von mir. Da ist noch eine ganze Welt, die mich nicht braucht.

Abschiedsbrief 06.08.2015

Es ist anstrengend

Ich bin keine schöne Frau. Das Handy vibriert. Markus so called meine Hobbys sind klettern und ausgedehnte Spaziergänge über das Tempelhofer Feld schreibt, er möchte gerne Spaß haben und dann mal sehen, was sich entwickelt. Ich kann dir sagen, was sich entwickelt: Wir werden echt Spaß haben, weil ich eine ziemlich intelligente und witzige Frau bin – wir werden uns gut verstehen, wir werden Essen gehen und ins Kino, wir werden im Bett frühstücken und Quatsch reden, ich werde dir vorlesen, du wirst meine Stimme lieben und meine verrückte, chaotische Art. Du wirst Dinge sagen wie: Du bist toll, es ist schön, mit dir zusammen zu sein. Aber dann, nach ein paar Monaten mal sehen, was sich entwickelt – wirst du einer anderen Frau begegnen, in die du dich unsterblich verliebst und wir werden Freunde bleiben. Ich schreibe: Okay. Fakt ist: Ich bin fett. Jetzt denkst du: Nein, sag doch nicht so was – aber es ist die Wahrheit. Das war das Geschenk meiner Adoleszenz: Breite Hüften, einen breiten Arsch und jedes noch so kleine Zuckermolekül verwandelt sich augenblicklich in Fett. Um einigermaßen das Gewicht zu haben, mit dem ich mich irgendwie arrangieren kann, müsste ich drei bis vier Mal in der Woche Sport machen – ich hasse Sport. Und ich muss einen strengen Ernährungsplan einhalten (Kein Zucker, kein Brot und nur Vollkornprodukte etc.) … das ist anstrengend. Es ist so anstrengend, dass ich Zucker gegen Zigaretten tausche und Pizza gegen Würgen über der Toilette. Es ist so anstrengend, dass mein Kleiderschrank Klamotten für etwa drei, vier Ichs bereithält – von 50 bis 80 Kilo. Es ist so anstrengend, denn obwohl ich die Enttäuschung über mein Erscheinungsbild schon in Markus Gesicht sehe, er sagen wird: Nein, du siehst gut aus – du bist nicht fett. Aber das ist eine Lüge. Ich weiß nicht, ob er sie mir erzählt oder sich selbst. Es ist anstrengend, weil egal wer ich bin und egal, welche Eigenschaften ich mitbringe – niemand verliebt sich in eine fette Frau.

Es ist anstrengend