Es muss doch etwas passieren.

Ich stehe am Bahnhof oder im Regen oder auf einer Brücke oder an einem anderen Ort, der veranschaulichen soll, dass sich in meinem Leben oder in mir etwas verändert oder verändert hat – ich stehe also in einer Metapher. Schon mal darüber nachgedacht wie man mit einem Jumpsuit, T-Shit und Pulli drüber auf die Toilette geht? Tja, ich auch nicht. Ich stehe also in der Toilette und mir wird bewusst, dass ich so ziemlich alles ausziehen muss, nur um pinkeln zu können – ich muss also alles ausziehen. Alles. Ich muss alles ausziehen – Stück für Stück, mich entkleiden, nackt sein. Der ein oder andere verliebt sich in mich, die meisten wissen, sie finden noch etwas besseres. In meiner Strumpfhose hat sich eine Laufmasche gebildet: Am Scheideweg, denke ich. Da ist ja die Metapher – eine Laufmasche und M. sagt, er fände Laufmaschen sexy – da sähe man, wie hart Frauen arbeiten bla bla. Es läuft Radiohead. M. steht eine Weile im Raum und sagt dann: Die Musik ist kaputt.

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2 Gedanken zu “Es muss doch etwas passieren.

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