Abschiedsbrief 03.05.2015

Keine Worte mehr. Tun. Ich werde nicht mehr schreiben.

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Abschiedsbrief 03.05.2015

3 Gedanken zu “Abschiedsbrief 03.05.2015

  1. Eigentlich meine ich ja, dass Abschiedsbriefe schreiben als Etüde gerade nicht klappen kann, weil getextete Abschiedsbriefe immer das Wesen des gültigen Abschiednehmens verfehlen. Das ist, als würde man sagen: Ich schreibe einen fiktionalen Text, bei dem ich mir vorstelle, er sei nicht fiktional … wie soll das gehen? Es bleibt doch ein Spiel, wo es das Allerernsteste sein soll.
    Schön, SchriftstellerInnen können das kraft Sprache und Vorstellung. ;) Und hier hat das was davon. Das klingt jetzt wie, dass man leicht erschrickt.

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  2. Hallo Milchhonig,

    Was ist ein Abschiedsbrief in dem Sinne überhaupt?
    Was schreibt man da rein? Die guten oder auch die schlechten Dinge, welche einen am Partner/Freund/Kollegen aufgeregt haben?

    Wenn ich jetzt eins gelernt habe, dann das ein abgeschickter Abschiedsbrief, zumindest mir nichts bringt.
    Dachte selbst, es hilft mir darüber zu schreiben und es zu verarbeiten. Aber selbst 200 Posts, 50 Seiten und zwei Jahre später, könnte mir diese Person nicht immer weh tun, mich noch immer in Brand setzen und ich würde mich noch einmal auf alles einlassen.

    Obwohl alles nicht richtig, und es eben für mich zum schlechteren ausging. Auch wenn ich ihr nicht soviel bedeutet habe, wie sie mir, so bin ich froh, meine Zeit mit ihr verbracht zu haben.

    Mein Abschiedsbrief an sie, war kurz und bündig, „Es tut mir leid, ich bitte um Entschuldigung. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.“

    Mehr hab ich nach 200 Posts nicht mehr hinbekommen.

    Gerne würde ich meine Erfahrungen und Ansichten nun mit meinem jüngeren Ich teilen. Aber es fehlt an allem.

    Schreiben war meist ein Vergnügen, manchmal auch richtig Arbeit, aber heute wurde es für mich zu einer Qual. Ich nehme schon lange keine Feder mehr in die Hand obwohl es sogar unter meiner Haut gestochen wurde.

    Abschiede egal welche, sind ein heikles Thema. Worte können auch mehr Schmerzen als Taten.

    Vielleicht ist dein Vorsatz, nicht mehr zu schreiben, das beste was man machen kann.
    Im Gentlemen Blog stand drin, „Tun sie ihr den Gefallen, wenn sie sich getrennt hat, dann halten sie sich auch daran, gehen sie getrennte Wege und bleiben sie in dem Fall standhaft. Sodass zumindest sie ihren Willen umsetzen, bleiben sie auch ruhig und schreiben sie nicht.“

    Die besten Ratschläge bekommt man meist zu spät. Bestimmt hab ich ihn auch bekommen, aber ich habe die Message dahinter nicht verstanden. Jetzt 2 Jahre später und mit weniger Gefühl als vorher, versteht man einiges mehr.

    Ich hingegen freue mich auf neue Posts und Tweets von ihnen. Egal wie diese Ausfallen.

    Mit freundlichen Grüßen Dennis

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